Das gestrige Fernsehprogramm (14.05.2012) war mal wieder so gut, dass meine Freundin und ich das Spiel „man startet bei Programm 1 und bleibt dort stehen, wo wir beide sagen, das sieht interessant aus“, gespielt haben.
Die Feststellung, dass es heute in Deutschland so viel Fleisch und so günstig wie noch nie gibt, wird mit Tim Mälzers Suche nach Antworten auf unterschiedlichen Fragestellungen betrachtet.
Wo kommt das Hähnchen her und warum ist es so günstig?
Wie werden unsere Schweine gezüchtet, dass ich mir ein Schweinekotelett für ein paar Euro leisten kann?
Wie sieht es bei Biobauern aus?
Wie wird Sojafleisch produziert und wie schmeckt es?
Das Besondere aus meiner Sicht an der Sendung ist die Art der Berichterstattung. Es ist nichts reißerisch dargestellt. Jeder Seite der „Produktionsmedaille“ ob Massentierhaltung, konventionelle Tierhaltung oder Bio wird so gut es geht neutral in Szene gesetzt. Das ist denke ich auch der Grund, warum die Kamera z.B. in die Haltung von tausenden „Hähnchen“ gelassen wird.
Die Sendung und die darin behandelten Fragen und Antworten regt zum Denken an und es lohnt sich diese anzusehen.
Ich möchte in diesem Artikel ein kurzes Review über Port Royal 3 geben. Port Royal 3 ist eine Wirtschaftssimulation die im Karibiksetting des 17. Jahrhundert angesiedelt ist. Das Ziel des Spiel ist schnell erklärt. Du bist ein junger Kapitän, dessen Ziel es ist zum mächtigsten Mann der „neuen Welt“ zu werden. Dazu bietet das Spiel unterschiedliche Möglichkeiten an. Als rücksichtsloser Abenteurer, der zu Mitteln wie Überfällen, Piraterie, Kopfgeldjagd, Plünderung und Eroberung von Städten greift, oder aber als ehrenwerter Händler, der durch geschicktes,
wirtschaftliches Handeln zum Ziel gelangt.
Spielgefühl:
Ich habe das Spiel in Summe jetzt 4 Stunden über die letzte Woche gespielt. Was mir gut gefällt, ist das „Spielgefühl“. Das Spiel bewegt sich flüssig, eine hochgezüchtete Grafikkarte wird nicht benötigt. Vom Starten des Spiels, über das Laden des letzten Spielstands bis man wieder im Spielgeschehen ist, vergehen ca. 20 Sekunden. Für einen ungeduldigen Typen wie mich ist das klasse.
Spielspaß:
Der ist da. Das herausfinden von guten Handelsrouten, das kaufen von neuen Schiffen, das steigen in der Gunst der Leute und das aufbauen von eigenen Betrieben und Häusern macht Spaß. Was mir sehr gut gefällt an dem Spiel ist die Möglichkeit auch mal kurz „reinzuspringen“, ein paar Minuten zu spielen und dann sich wieder etwas anderem widmen. Das geht sehr gut mit Port Royal 3.
Ebenfalls klasse und erstmailig in derPort Royal Reihe, ist die Möglichkeit mit bis zu vier Spielern in der Karibik “rumzuschippern”. Im ersten Spiel mit einem Freund hat das sehr gut geklappt.
Fazit:
Jeder der ein Fan von guten Wirtschaftssimulationen ist, kann und sollte sich dieses Spiel zulegen.
Wenn mich vor zwei Jahren jemand angesprochen hätte, was ich von Appleprodukten halte, dann hätte ich ihm gesagt, „schöne Tools, tolle Idee das iPhone, teuer, nichts für mich“.
Zu dieser Zeit war ich noch voll im PC Universum unterwegs und was die Handys anging orientierte ich mich immer an der damals tollen (heute weiß ich es nicht mehr, da ich es nicht mehr nutze…den Grund erfahrt ihr gleich) Handy-Charts-Liste von Focus-online. Dort schaute ich einfach welches Handy gerade in den Top 10 war, leste mir die Testergebnisse durch und kaufte dann. Mein letztes aus dieser noch Apple-freien Zeit war das HTC Touch Diamond 2.
Lange hatte ich das Handy nicht, da es mir einfach in der Bedienung über „Touch-Gesten“ zu unausgereift erschien. Als mir meine Schwester anbot, ihr altes iPhone2 zu übernehmen, da sie sich das 3er gekauft hatte, willigte ich gerne ein. Dadurch, dass zu der Zeit die iPhones alle auf Telekom „gebrandet“ waren, musste ich über einen JailBreak dieses erstmal „debranden“. Nach dieser Aktion hatte ich somit also plötzlich ein Apple Produkt in meinem Besitz, ohne, dass ich mich direkt zu diesem Kauf bewusst entschieden hatte. Zu diesem Zeitpunkt war auch noch alles beim Alten…mir war es eigentlich egal, ob iPhone oder anderes Handy. Ich war sehr zufrieden damit. Man konnte telefonieren, die Gestensteuerung war toll und die eine oder andere App war auch ganz hilfreich.
Zu diesem Zeitpunkt passierte es um mich herum aber schon immer häufiger, dass Leute sich über das neue iPhone3 unterhielten oder über die Gerüchte des kommenden iPhone’s4 diskutierten. Ich fand das immer ausgesprochen langweilig, da mein Interesse dafür einfach „noch“ nicht da war. Dann kam der Zeitpunkt, als das iPhone4 auf den Markt kam. Ich weiß nicht ob es an der Veränderung meiner tendenziösen Wahrnehmung oder einfach an einer viel stärkeren Penetration des Themas über die Medien war, jedenfalls bekam ich diesmal mit, dass „das iPhone 4 da ist und die Welt glücklicher macht“.
Um diesen Zeitpunkt herum war es dann auch, wo ein guter Freund von mir sich einen iMac kaufte und sich bewusst gegen die PC-Architektur entschied.
Ab diesem Zeitpunkt entwickelte er sich auch rasant von „normal“ zu „Apple-addicted-total-Fan-Boy“. Immer wieder stellte ich mit Erstaunen fest, wie er von den Produkten sprach, sie anpries und davon schwärmte. Wir diskutierten häufig über das Für-und-Wieder der Produkte, PCs vs. Mac, iPhone vs. andere Hersteller und nie hätte ich während dieser Zeit gedacht, dass ich jemals eine Vorliebe für diese Produkte entwickeln könnte, geschweige denn, so werden könnte wie mein Freund. Doch ich sollte eines besseren belehrt werden…
…to be continued
In meinem ersten Artikel über gute Tools oder Webseiten, möchte ich euch Linguee vorstellen.
Linguee ist auf den ersten Blick ein klassisches Wörterbuch.
Es unterstützt die folgenden Sprachen:
Deutsch – Englisch
Englisch – Deutsch
Englisch – Spanisch
Englisch – Französisch
Englisch – Portugiesisch
Doch was dieses Wörterbuch wirklich besonders, ja sogar einzigartig macht, ist die Kombination zwischen Wörterbuch und einer Suchmaschine, welche die gesuchten Wörter oder Ausdrücke in mehr als 100 Millionen zweisprachigen Texten durchsucht und diese ebenfalls als Ergebnis anzeigt.
Diese Kombination ist sehr hilfreich, wenn es darum geht schwere Texte zu übersetzen, bzw. zu verstehen. Denn ihr könnt ganze Wortkombinationen, bei denen ihr einfach nicht versteht was damit gemeint ist eingeben und Linguee gibt euch Texte zurück, bei denen (wenn ihr Glück habt) diese Wortkombination 1:1, bzw. Teile darin vorkommen. Neben diesen englischen „Treffern“ steht auch der deutsche Text und ihr seht somit ein Beispiel, wie diese Wortkombination übersetzt wurde. Das hilft ungemeinm beim Verständnis von schweren Texten.
Ein einfaches Beispiel:
Was bedeutet „major public health problem“?
Linguee gibt bei dieser Wortkombination das folgende Ergebnis zurück:
Wie ihr seht, werden die einzelnen gesuchten Wörter auch gelblich hervorgehoben, somit ist auch ein Finden der gesuchten Begriffe kein Problem.
Neben den Texten werden auch alle einzelnen Wörter auf der linken Seite übersetzt dargestellt.
Ich konnte Linguee ausführlich die letzten Wochen testen, da ich englische Studien über Depression in Zusammenhang mit Vitamin B, übersetzen musste. Mein Englisch ist eigentlich sehr gut, doch wer englische Studien kennt weiß, dass diese Texte eine echte Herausforderung sind. Mit Linguee konnte ich wirklich schwere Textpassagen bei denen ich nicht auf den Sinn gekommen bin, obwohl ich alle Wörter übersetzt hatte, verstehen. Denn die gefundenen Texte der Suchmaschine helfen ungemein im Verständnis.
Also für alle, die sich gerade mit schweren, englischen Texten rumschlagen, kann ich diese Kombination aus Wörterbuch und Suchmaschine sehr empfehlen.
Es gibt auch eine iPhone App. Wenn ihr einzelne Wörter eingebt, werden diese übersetzt.
Gebt ihr eine Wortkombination ein, werden euch die Texte gezeigt, in denen diese Wortkombination, bzw. die einzelnen Wörter vorkommen.
Leider werden diese Wörter nicht hervorgehoben.
Hinweis:
Damit die App die Suche in Texten durchführen kann ist eine Internetverbindung nötig. Die App ist kostenlos.
In diesem Artikel starte ich damit, die Auswirkungen einer Systemeinführung auf die betroffenen Umwelt aus individualpsychologischer Sicht zu beschreiben. Dies ist er der Anfang einer Reihe von Artikeln zu diesem Thema. Das Ziel soll es sein, dem Leser ggf. Faktoren aufzuzeigen, die er bisher noch nicht kannte.
Zielgruppe: Projektleiter, Führungskräfte
Auf zu neuen Ufern – Die Einführung von neuen Systemen und damit immer verbunden auch die Einführung von neuen Prozessen und Strukturen bergen Risiken. Diese entstehen daraus, dass jeglicher Eingriff in einen gelebten Tagesablauf zu mehr oder minder großen Veränderungen und damit zu Störungen führt. Diese Störungen müssen durch die betroffenen Personen kompensiert werden. Dabei bestehen unterschiedliche Möglichkeiten der Kompensation, die sich direkt auf den Erfolg einer Systemeinführung auswirken können.
Aktiv – Konstruktiv > die Veränderungen werden positiv angenommen, umgesetzt und optimal zur Erreichung eines definierten Ziels / Ergebnis genutzt.
Passiv – Konstruktiv > die Veränderungen werden positiv angenommen, eine direkte Umsetzung erfolgt allerdings nicht. Dennoch wird der Prozess der Einführung positiv gesehen, bewertet und kommentiert.
Aktiv – Destruktiv > die Veränderungen werden abgelehnt und es wird versucht das neue System, die neuen Prozesse zu „sabotieren“, um darzulegen, dass es falsch ist.
Passiv – Destruktiv > die Veränderungen werden abgelehnt. Eine direkte „Sabotage“ findet nicht statt. Die Ablehnung wird durch passives Handeln und dem negativen Ausdrücken / Kommentieren über das neue System zum Ausdruck gebracht.
Die hier dargestellten Kompensationen sind von Rudolf Dreikurs definierten Leitlinien abgeleitet, die sich ein Mensch bedient, wenn er mit zuvor gemachten Erfahrungen keinen Erfolg hatte.
Dieses Modell lässt sich gut auf veränderte Situationen anwenden, die durch eine Einführung eines neuen Systems auftreten. Denn die von der Einführung betroffenen Personen haben unterschiedliche Erfahrungen mit dem alten System und den damit gültigen Prozessen gemacht und dadurch hat sich eine der möglichen vier Leitlinien gebildet. Dies hat wiederum mit dem Grad an Gemeinschaftsgefühl zu tun, der durch die Einführung eines neuen Systems steigen oder sinken kann.
Somit wird festgestellt, dass Veränderungen sich auf die davon betroffenen Personen mehr oder minder stark auswirken. Diese Auswirkungen können, wie oben beschrieben, sich positiv oder negativ in einer aktiven oder passiven Weise darstellen. Dies ist wichtig zu wissen, wenn es darum geht ein Kernsystem einzuführen, das grundlegende Veränderungen in allen Prozessen und Strukturen mit sich bringt. Denn damit ist festgelegt, dass es erhebliche Auswirkungen auf die Betroffenen geben und sich daraus unterschiedliche Kompensationen ergeben werden. Diese beeinflussen direkt das Ergebnis der Einführung und können über Erfolg und Misserfolg für so ein Projekt entscheiden.
Welche Maßnahmen ein Projektleiter unternehmen kann, um die Auswirkungen zu reduzieren, beschreibe ich in einem späteren Artikel.
Das kommende MMO „The Secret World“ wird mein nächster Game-Event werden.
Doch zunächst ein kurzer Rückblick auf mein letztes MMO, Star Wars the old Republic (SWtoR), um die Hintergründe für die Suche nach einem neuen MMO zu erläutern.
Das Spiel hat mich von der Grafik und der tollen Erzählweise schon sehr gefesselt. Leider hat sich dann herausgestellt, dass die Langzeitmotivation doch verloren ging.
Ich glaube, dass der Grund dafür darin begründet liegt, dass ich als Gelegenheitsspieler, die mir zur Verfügung stehende Zeit mit Spielen so nutzen möchte, dass ich den höchst möglichen Spaß- und Fesselungsfaktor erreiche. Dadurch ist natürlich der Anspruch an ein Spiel recht hoch und wenn es nicht in vielen Belangen (Story, Gameplay, Atmosphäre, Komplexität, Multiplayer, usw.) einfach sehr gut ausgearbeitet ist dann geht der „Addicted“- Faktor recht schnell wieder verloren. Das ist nach guten zwei Monaten SWtoR leider passiert, obwohl das Spiel mit Sicherheit eines der Besten MMO-Spiele ist, die ich bisher gespielt habe. Jemand der die Zeit hat, sich mehrere Stunden die Wochen mit dieser Welt zu beschäftigen, behält auch mit Sicherheit einen hohen „Addicted“-Faktor bei. Jemand wie ich, der es „nur“ 1-3mal die Woche schafft, der wird halt schnell feststellen, dass die Leute mit denen man angefangen hat, Levels erreicht haben, die man selber nur in einem Zeitraum von Monaten schafft. Doch gerade das Spielen in der Gruppe und im Team-Play machen das Spiel aus. Genau hier kam es zu meinem Verlust der Lust. Schade…
Doch nun zu „The Secret World“. Was sind denn hier die Reize, die dazu führen, dass ich mich auf die kommenden Beta-Phasen freue (bei einer Vorbestellung des Spiels erhält man Zugang). The Secret World spielt in unserer heutigen Welt, mit dem Unterschied, dass alles was wir über Sagen, Verschwörungen, Magie, Monstern, usw. gehört haben und aus Geschichten und Filmen kennen, Wirklichkeit ist.
Im Folgenden die einzelnen Aspekte, die ich besonders interessant finde.
Szenario
Eine moderne Welt (mich erinnert sie stark an Shadowrun) mit Vampiren, Werwölfe, Zombies und Dämonen. Eine Welt, in der der Spieler reale Orte wie New York, London und Seoul besucht, aber auch sureale Orte entdecken kann. Das gefällt mir.
Gesellschaftliche Struktur
Das Spiel wird drei Gesellschaften beinhalten (Dragon, Illuminati, Templer). Für eine dieser Gesellschaften muss sich der Spieler zu Beginn des Spiels entscheiden. Alle drei verfolgen ihre spezifischen Ziele und kämpfen eigentlich gegeneinander. Die „dunklen Mächte“ jedoch zwingen die Gesellschaften auch dazu, zusammen zu arbeiten.
Ich bin gespannt, wie gut die Entwickler dieses Spannungsverhältnis zwischen den Gesellschaften im Spiel integrieren. Wird es so sein, dass man gemeinsam gegen die „dunkeln Mächte“ kämpft, sich aber nicht sicher sein kann, ob man nicht jederzeit von der anderen Partei reingelegt wird? Sie einem im Kampf im Stich lässt oder schlimmer noch, opfert? …spannend…
Charakterentwicklung ohne spezifische Klassen und Stufen
Diesen Aspekt finde ich sehr spannend. Die fehlende Festlegung auf eine spezifische Klasse ermöglicht es einen Charakter so zu entwickeln, wie der Spieler es sich wünscht. Einen Tank (Tank = Charakter, der in der vordersten Reihe im Kampf steht, die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich lenkt und die Prügel einsteckt) mit der Möglichkeit sich selber zu heilen. Wie oft habe ich mir das schon gewünscht, da es in einem klassichen Klassensystem diese Kombination nicht gibt.
Der Spieler kann aus einer Anzahl von über 500 Fertigkeiten / Attributen wählen und so selber entscheiden, in welche Richtung sich der Charakter entwickelt. Die fehlende Entwicklung der Charakter in einem Stufensystem ist ebenfalls sehr interessant. Ich bin gespannt, wie die Entwickler das „Balancing“ hinbekommen.
Grafik
Die Grafik des Spiels sieht in den ersten „Ingame-Szenen“, die ich gesehen habe sehr gut aus. Vor allem gefällt mir der recht „düstere“ Touch, den die Spielwelt vermittelt. Ich habe weiter unten einen Trailer dazu verlinkt.
Diese vier Spielaspekte sind die Gründe für meine Wahl, das Spiel mit seinem Erscheinen zu spielen. Ich bin gespannt, wie mein zu Beginn beschriebener Punkt „Langzeitmotivation“ in der Kombination „Gelegenheitsspieler“ sich auswirkt und ob das Spiel es schafft, sich hier von den klassischen MMOs abzusetzen.
Zum Schluss noch einige Trailer des Spiels, die wirklich gut gemacht sind und so die Lust auf das Spiel wecken.
Die Artikelserie heißt „auf dem Weg zum gesunden joggen“. Leider musste ich nun die bitterliche Erfahrung machen, dass man auf dem Weg auch wirklich aufpassen muss, dass man davon nicht abkommt. Das ist mir nämlich passiert.
Ich habe ja geschrieben, dass ich aufgrund meiner Knieprobleme auf das Barfußlaufen gekommen bin und nun ein kombiniertes Laufen praktiziere. Bei schlechtem Wetter die Asics Gel-Kayano und bei gutem Wetter meine Barfußschuhe.
Meinen Laufstil habe ich nicht angepasst, das bedeutet, dass ich ein „Hinterfußläufer“ bin.
Ich komme also mit der Verse auf und rolle nach vorne hin ab. Dies ist die gängige Form beim Joggen, da auch die heutigen Joggingschuhe durch ihre Stützen und Verstärkungen, einen anderen Stil kaum unterstützen.
Im Gegensatz zu diesem Laufstil gibt es noch weitere. Einer davon ist das “Vorderfußlaufen”. Bei diesem Laufstil wird mit dem Vorderfuß aufgesetzt und der gesamte Fuß rollt nach hinten ab.
Was ich bis vor kurzem noch nicht wusste ist der Fakt, dass der Vorderfußlaufstil grundsätzlich der gesündere für den gesamten Körperbau ist. Aber noch mehr ist dieser Laufstil für das Barfußlaufen der Richtige.
Eine Studie der Harvard Universität (Link zur Studie) die beide Laufstile analysiert hat, ist zu diesem Ergebnis gekommen.
Der große Unterschied liegt darin begründet, dass die Energie beim Aufkommen der Verse auf den Boden einen signifikanten Druck / Belastung auf das gesamte Skelettsystem hinterlässt. Hier ein Video, das dies verdeutlicht:
Die modernen Laufschuhe fangen einen Teil dieser Energie durch die Dämpfungssysteme ab.
Diese Energie tritt bei dem Voderfußlaufstil nicht auf, wodurch das gesamte Skelettsystem beim Laufen entlastet wird. Hier ein Video, das dies verdeutlicht:
Ich zitiere mal hier den Englischen Text aus der Harvard-Studie dazu:
„In heel striking, the collision of the heel with the ground generates a significant impact transient, a nearly instantaneous, large force. This force sends a shock wave up through the body via the skeletal system. In forefoot striking, the collision of the forefoot with the ground generates a very minimal impact force with no impact transient.”
Mein Problem also war, dass ich durch meine Barfußschuhe und den damit verbundenen fehlenden Dämpfungen, die ein normaler Laufschuh hat, in der Kombination mit meinem Hinterfußlaufstil meinem Skelettsystem einer extremen Belastung ausgesetzt habe.
Als ich dann in Spanien bei tollstem Sonnenschein, meine Laufrunden auf ca. 15km ausgeweitet hatte, trat plötzlich ein leichter Schmerz in meiner rechten Verse auf. Der Schmerz war auszuhalten, doch nach drei Monaten (die ich auch weiterhin joggen war) bin ich dann doch zum Sportorthopäden gegangen. Diagnose: Fersensporn!
So bin ich also vom Weg des gesunden Joggens leider abgekommen. Doch durch diesen Vorfall bin ich auch auf das Thema Laufstil und Vorderfußlaufen aufmerksam geworden. Diesen praktiziere ich nun und werde euch bei Gelegenheit von meinen Erfahrungen berichten. Doch erst muss ich meinen Fersensporn loswerden.
*Update*
Hier noch ein Link zu einer guten Zusammenfassung (basierend auf der Harvard-Studie) zum Thema “Vorderfußlaufen”: Link
Ich bin begeisterter Mountainbike (MB) Fahrer und liebe es mit meinem Fully, Singletrails runter zu heizen. Wenn dann die Winterzeit kommt und aufgrund der kurzen Tage nur noch am Wochenende Zeit zum MB fahren da ist, hoffe ich natürlich immer auf einigermaßen gutes Wetter. Leider bedeutet gutes Wetter auch häufig minus Grade. Bisher bin ich immer bei 5 Grad aufwärts noch mit meiner kurzen Hose gefahren. Den Oberköper habe ich vor der Kälte durch ein Thermo-Longsleve und Sportjacke geschützt. Wenn es unter die 5 Grad ging, war für mich aufgrund der Kälte dann Schluss mit biken, da ich keine “Winterausrüstung” habe. Ich bin dafür irgendwie zu geizig, denn ich brauche die Kleidung kaum, da die möglichen Mountainbike-Wochenenden im Winter in der Zahl sehr überschaubar sind.
Ein guter Freund hat mir aber bei meinem letzten Besuch ein cooles “Winter-Addon” für das normale Sommer-Biking-Outfit gegeben. Leg-Warmer und Arm-Warmer, die man einfach zu der normalen Kleidung überzieht.
Ich habe euch mal von amazon die beiden Teile als Bild verlinkt, die ich genutzt habe:
Als ich mir die Dinger angeschaut habe, stellte ich mir zwei Fragen, a) rutschen die nicht? und b) sind die warm genug?
Heute habe ich den großen Test gestartet. Bei -5 Grad zog ich also meine Sommer-Bikekleidung an und stülpte mir die Arm- und Leg-Warmer über. Hier ein Bild wie ich ausgesehen habe: Zu meiner Verwunderung rutschen die Dinger nicht und fühlen sich auch gut auf der Haut an. Jetzt war nur noch die Frage offen, ob mir auch noch bei Temperatur von -5 Grad zuzüglich dem Fahrtwind warm bleibt.
Das habe ich dann direkt bei meiner Rundtur um die Sengbachtalsperre angetestet. Den Parcour habe ich euch auch mal direkt per Screenshot hier eingeblendet: Zu meiner zweiten Überraschung habe ich festgestellt, dass die Leg- und Arm-Warmer wirklich halten, was sie bereits in ihren Namen versprechen. Sie halten tatsächlich sehr gut warm. Der kalte Fahrtwind ist nicht durch die Thermoschicht durchgekommen und so war mein gesamter Köprer sehr gut gegen die -5 Grad geschützt…bis auf ein Körperteil, an den ich überhaupt nicht mehr gedacht hatte, meine Füße. Ich hatte mir wie gewohnt normale Sportsocken angezogen und bin damit in meine Schuhe für Klickies reingeschlüpft. Das war ein Fehler, denn nach ca. 20min Fahrt merkte ich, wie die Kälte sich meiner Zehen bemächtigte. Die Zehen sind mir jetzt nicht abgefallen, dennoch war es am Ende der Fahrt dann nicht mehr angenehm mit der Kälte. Daher hier noch mein Tipp, vergesst die Thermo-Socken nicht…
Fazit meiner 50min Mountainbike Tour ist, die Arm- und Leg-Warmer sind eine preiswerte Alternative, wenn man sich keine komplette Fahrrad-Winter-Klamotten-Montur kaufen möchte.
Das erste Jahr mit meinen Barfuß-Schuhen war ein langsames herantasten an die Leistungen, die ich mit meinem richtigen Laufschuh hatte. Wie schon im dritten Teil berichtet, ist das Laufgefühl überhaupt nicht mit dem bei Turnschuhen zu vergleichen und es ist auch anfänglich etwas unangenehmer und man läuft automatisch vorsichtiger, bzw. „leichtfüßiger“.
Ich habe es mir bis heute angewohnt, dass ich beide Laufstile, somit auch beide Laufschuh-Typen abwechselnd nutze, bzw. es kommt der normale Laufschuh dann zum Einsatz, wenn das Wetter nicht gut ist. Denn ein Nachteil hat der Barfuß-Schuh. Wegen der niedrigen Sohle kommt schnell Feuchtigkeit in den Schuh. Daher sollte man taunasse Wiesen meiden.
Nach ungefähr einem halben Jahr und einem regelmäßigen Laufrhythmus von 3x die Woche bei ca. 6-10km hatte ich mich an die Schuhe gewöhnt. Es ist schon ein tolles Gefühl, mit solchen Schuhen über Wiese, Feld und Waldwege zu laufen und zu spüren, wie sich der Fuß den Unebenheiten anpasst. Ich hatte inzwischen auch schon meine Laufzeit, die mit normalen Turnschuhen bei ca. 4:45min pro km liegt, mit den Barfuß-Schuhen fast erreicht (ca. 5:00min). Mein Bewegungsapparat hatte sich also recht schnell an die neue Situation gewöhnt. Das Beste aber war, dass ich keine Probleme mehr mit meinem Knie hatte. Die Schmerzen waren weg.
Vor ca. 5 Monaten fand ich es an der Zeit, mir neue Barfuß-Schuhe zu leisten und ich schaute mich im Web nach geeigneten Schuhen um. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass der Barfuß-Schuh inzwischen seinen Weg nach Deutschland gefunden hatte. Denn inzwischen gibt es über 62.000 Treffer bei google. Viele Treffer zeigen auch Shops, die eine Vielzahl von Barfußschuhen anbieten. Auch ist die Anzahl von Herstellern stark gestiegen. Kannte ich bisher nur „Vibram“ als den Barfußschuhe Hersteller, gibt es inzwischen eine Vielzahl weiterer:
• BeNat • Feelmax
• Inov8 • Leguano
• Merrell
• New Balance
• Nimbletoes
• Soft Star
• Sole Runner
• Vibram Five Fingers
• VIVOBAREFOOT In der Wahl meines neuen Schuhs bin ich bei der Firma Vibram geblieben, da meine Anfangserfahrungen einfach sehr gut waren und ich wusste, dass der neue Schuh mit Sicherheit meine Erwartungen erfüllen würde.
Ich habe mich dann für den Vibram Five Fingers – Speed (Herren) entschieden. Meine Erfahrungen mit diesem Schuh berichte ich dann im 5 Teil.
ich möchte keine lange Rezension über die Grafikkarte SAPPHIRE Radeon HD6870 1024MB GDDR5 LRTL PCI-E 256bit DL-DVI-I SL-DVI-D HDMI DisplayPort aktiv schreiben, da es schon viele gute und informative davon bei Amazon gibt. Die Information die ich los werden möchte hatte ich dort aber nicht gefunden, was auch der Grund war, warum ich mir die Grafikkarte gekauft hatte und dann leider doch enttäuscht wurde.
Doch erst einmal zu meinen Rahmenbedingungen die es für eine neue Grafikkarte gegeben hat. Ich habe einen ca. 4 Jahre alten Shuttle XPC (Spezifikation: sp35p2). Dieser ist speziell so konzipiert, dass man eine Grafikkarte mit doppelter Bauhöhe dort einsetzen kann. Dennoch muss man sehr auf die Abmessungen achten. Länger als 25cm darf die Karte nicht sein und auch bei der Höhe und Breite sollte man vorsichtig sein. Weitere wichtige Faktoren:
- das 450W Netzteil die Karte ohne Probleme mit Strom versorgen können
- die Karte darf nicht zu heiß werden, da die Kühlung und das Abluftverhalten des XPC durch die Größe begrenzt ist
- Kostenfaktor der Karte sollte im Rahmen 150 – 300 EUR liegen
- Karte soll aktuelle Spiele in einer Auflösung 1920*1080 gut unterstützen können
Diese Rahmenbedingungen haben die Möglichkeiten dann doch eingegrenzt. Vor allem ist es nicht einfach bei den Grafikkarten herauszufinden, welche (wirklichen) Abmessungen sie haben.
Das Resultat war diese Karte hier.
Erste wichtige Information:
Ihr könnt diese Karte für den oben genannten Shuttle nutzen. Sie passt 1:1 wie dafür gemacht in den XPC.
Nach dem ich dann die Karte eingebaut hatte und auch Windows in gewohnter Weise startete, machte sich ein zufriedenes Lächeln auf meinen Lippen breit. Eine doch für meine Belange leistungsstarke Karte die in den doch schon betagten Rechner passt…super, das war genau was ich wollte.
Doch dann kam die Ernüchterung. Mit dem Start des ersten Spiels und der Belastung der Grafik-CPU (GPU) der Karte drehte der Lüfter hoch und ich konnte echt nicht glauben, wie laut das Dingen wurde.
Zweite wichtige Information:
Diese Karte ist echt nur etwas für Leute, die ihre Spiele mit Kopfhörer so laut spielen, dass sie von der Welt um sich herum nichts mehr mitbekommen. Oder aber für Leute, die nur mit Standard Auflösungen und den PC als Officerechner nutzen. Ich gehöre nicht zu einer dieser Fraktionen und musste leider aus diesem Grund diese Karte wieder zurück schicken.